

Ich gönne mir etwas Gutes: feines Essen,
guten Wein, Kaffeepausen.
Manchmal mache ich auch gern Bewe-
gungsübungen.
Karin Lederer,
Lektorin
Ich vermeide den Freizeitstress, indem ich
Sport mache und meditiere. Viele andere
Tätigkeiten in der arbeitsfreien Zeit
verursachen zusätzliche Arbeit.
Andreas Fischer,
Werkzeugmacher
Die Antworten imNetz:
Sport hilft mir sehr. Aber Ruhephasen, in denen keiner etwas von mir will, sind auch
wichtig. Seit meinem Hörsturz mache ich die ganz bewusst.
Runforgold
/ Wenn es zu stressig wird, lege ich
bewusst eine kurze Pause ein, auf einen Kaffee mit den Kollegen. So komme ich wieder runter und kann besser und
konzentrierter weitermachen.
Tropicana
/ Danke, Familie: Ihr beschäftigt mich so sehr, dass ich zu Hause die Firma
vergessen kann.
Machlangsam
Noch Fragen?
wien.arbeiterkammer.atAK FÜR SIE 05/2018
31
briefe
um
frage
H E FT 4/2018
30 Millionen
verschenken?
[. . .] Sie schreiben: „Der Gütertransport auf der Straße
ist so billig, weil immer mehr Lkw aus dem Ausland
kommen. Die FahrerInnen fahren zu Dumping-Löhnen
quer durch Europa.“ Dieser pauschalen Verurteilung
einer ganzen Branche möchten wir entschieden
widersprechen. Faktum ist, dass wir in Österreich die
höchsten Mauten innerhalb der EU haben und diese
Mauten auch jährlich erhöht werden (von billig kann
daher keine Rede sein!). Zu den „Dumping-Löhnen“
sei festgehalten, dass man entsprechende Gesetze,
wie das Lohn- und Sozialdumpingbekämpfungsgesetz
nur effektiv mittels Kontrollen zur Anwendung bringen
muss, um diesem Thema entgegenzutreten [. . .]
Peter Tropper, Fachverband für das Güterbe-
förderungsgewerbe, WKÖ
Auch wir unterstützen die Forderung nach mehr Kon-
trollen gegen Lohn- und Sozialdumping. Bei Lkw von
Firmen aus dem Ausland beobachten wir aber seit Jah-
ren extremes Lohndumping. Europaweit engagieren sich
Transportgewerkschaften dagegen. Red.
H E FT 4/2018
Wohnen.
Wo ist Platz für uns?
Ich lese immer wieder bei Ihnen über die teuren
Mieten. Sie fordern dann immer Verbesserungen im
Mietrecht. Ich hoffe, ich erlebe es noch, dass Sie sich
damit durchsetzen. Ich wohne seit 12 Jahren mit ei-
nem befristeten Mietvertrag. Und alle vier Jahre muss
ich zittern, ob mein Vertrag wieder verlängert wird.
Markus Maurer, Wien
Schreiben Sie uns Ihre Meinung
Bitte haben Sie Verständnis, wenn wir
lange Briefe nur gekürzt abdrucken. Wir
kennzeichnen Kürzungen mit [...].
Briefe an
akfuersie
@ akwien.atPosten Sie fürs nächste Heft:
Ständig neue Technik, immer neue Aufgaben: Wie hat sich Ihre Arbeit verändert?
Ihre Antwort unter
wien.arbeiterkammer.at/umfrageStress abbauen: Wie
schaffen Sie das?
Zu viel Stress in der Arbeit kann krank machen. Wie bauen
Sie den Arbeitsstress ab?
Ich mache buchstäblich ein Fenster auf:
Ich schnappe nach frischer Luft, oder ich
gehe gleich joggen oder Rad fahren. Ich
gehe dem Stress aus dem Weg.
Laura Eichenseer,
Anzeigenverkäuferin
Erst am Abend zu Hause komme ich
runter. Ich nehme mir Zeit für mich
selbst, lese, schaue fern, gehe in die
Sauna oder ins Schwimmbad.
Biliana Aleksic,
Verkäuferin
wien.arbeiterkammer.at
MitgliederzeitschriftderAKWien /
April 2018
Bauarbeiter
ausgenutzt
Scheinfirma zahlte
nicht mehr
Roboter
am Steuer
Lkw und Busse
ohne FahrerIn
Brauchen dringend
eine leistbareWohnung:
CarinaKoisser,Anela und
Josip Tadic(von links)
Was ist Ihnen wichtig?
Der
MITGLIEDERDIALOG
von AK und ÖGB läuft
Günstige Wohnung – dringend gesucht
Wo ist Platz
für uns?
Fotos: Erwin Schuh