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AK FÜR SIE 04/2015

D

ie AK hat bei sieben Banken in Wien

die Zinsaufschläge (Margen) und

sonstigen Kosten für einen Hypothe-

karkredit erhoben. Unter die Lupe genom-

men wurden die Bank Austria, BAWAG

PSK, easybank, Erste Bank, Hypo NÖ, RLB

NÖ-Wien und Volksbank Wien-Baden.

Die AK hat die Daten für einen 100.000-Eu-

ro-Kredit erhoben, Laufzeit 20 Jahre mit vol-

ler Besicherung durch eine Immobilie.

Da die Zinsen derzeit im Keller sind,

also der meistens verwendete 3-Monats-

Euribor de facto bei null Prozent liegt, de-

cken sich die Aufschläge mit den Zinssät-

zen. Die aktuellen Sollzinsen inklusive

Aufschläge betragen 1,5 bis zwei Prozent

bei ausreichender Bonität und ein bis 1,75

bei bester Bonität.

Bis März 2016 soll die Wohnimmobili-

enkredit-Richtlinie der EU in österreichi-

sches Recht gegossen werden. Die AK

fordert eine verbraucherfreundliche Um-

setzung: Ein neues zweiwöchiges Rück-

trittsrecht muss eingeführt werden. Ver-

schlechterungen lehnt die AK ab, etwa

höhere Strafzahlungen, wenn der Kredit

vorzeitig zurückgezahlt wird.

n

D.S. / K.N.

Den ganzen Test sowie wertvolle Tipps finden

Sie auf

wien.arbeiterkammer.at/

wohnkredit

Hauskredite vergleichen

Bei einem 100.000-Euro-Kredit können sich VerbraucherInnen

in zwanzig Jahren bis zu rund 11.000 Euro ersparen.

W

er ein A1-Festnetz-Internetprodukt

zum Aktionspreis von 17,90 Euro

pro Monat gekauft hat, muss ab

1. April 2015 monatlich zwei Euro mehr da-

für zahlen (plus rund elf Prozent). Das Mo-

natsentgelt für Glasfaser Power 30 wird von

9,90 auf 12,90 Euro (plus 30 Prozent) und

für Glasfaser Power 16 von 5,90 auf

6,90 Euro (plus rund 17 Prozent) angehoben.

Die AK hat mit ihrem Internet-Rechner

die „neuen“ A1-Festnetz-Internettarife mit

anderen Anbietern verglichen: Die maxima-

le Ersparnis liegt bei fast 19 Prozent (fix in-

ternet von UPC). Telematica als günstigster

alternativer Anbieter ist mit dem Produkt

DSL Solo Start um 11,3 Prozent billiger.

„Vorsicht, wer einen Anbieterwechsel über-

legt, sollte auch seine Mindestvertragsdau-

er, Anschluss- und Zusatzkosten prüfen, um

letztlich nicht draufzuzahlen.

n

D.S. / K.N.

Foto: picturedesk.com / Visum / Gregor Schlaeger

Foto: picturedesk.com / Science Photo Library

Wer Haus baut, braucht jeden Cent. Beim Hypothekarkredit ist einiges an Ersparnis drin

AK-Treibstoffpreismonitor

Sinkende Preise, aber

deutliche Unterschiede

Die von der AK vierteljährlich durchgeführte

Treibstoffpreiserhebung an über 1.600 Tank-

stellen zeigt: Gegenüber Februar des Vorjahres

sind die Treibstoffpreise in Österreich mit

12,8 Prozent bei Diesel und 12,5 Prozent bei

Eurosuper deutlich gesunken. Am teuersten

tankt man nach wie vor in Westösterreich.

Im Vergleich zur Steiermark, dem günstigs-

ten Bundesland, ist Diesel in Vorarlberg um

6,0 Cent und Eurosuper um 5,9 Cent teurer.

Beträchtlich sind die Preisunterschiede auch

innerhalb der Bundesländer. So beträgt die

Differenz zwischen dem niedrigsten und dem

höchsten Preis innerhalb eines Bundeslandes

13 Prozent (Diesel im Burgenland) bis 29 Pro-

zent (Diesel in Wien). Wer in Wien bei der

günstigsten anstatt der teuersten Tankstelle

tankt, kann bei einer 50l-Tankfüllung 15 Euro

sparen. Wer am Vormittag tankt, spart durch-

schnittlich 2,5 Cent pro Liter.

Festplattenabgabe

EU-Gerichtshof

setzt Grenzen

Ja, aber lautet das neueste Urteil des Europä-

ischen Gerichtshofs (EuGH) zur Festplatten-

abgabe, also der Abgabe für die Möglichkeit,

urheberrechtlich geschützte Musik oder Filme

auf ein Speichermedium zu kopieren. Zwar

sagt der EuGH, dass eine Abgabe auf alle Spei-

chermedien möglich sei, entscheidend ist aber,

ob und in welchem Umfang den UrheberInnen

überhaupt ein Schaden entsteht. Er sieht auch

die Möglichkeit einer Ausnahme von Speichern,

bei denen nur ein geringfügiger Schaden fest-

gestellt wird, vor. Der EuGH hat die Höhe der

Festplattenabgabe somit stark begrenzt.

Eine Festplattenabgabe auf Speicher in

Handy und Co. müsste begrenzt sein

Bei Internet und Festnetz sparen

Bei A1 steigen die Tarife, Ersparnisse bei Anbieterwechsel sind drinnen.

Foto: Erwin Schuh

Internetsurfen geht auch billiger, das zeigt

der AK Rechner