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Nur wenige schaffen den Bildungsaufstieg

612.000

der rund 1 Million SchülerInnen in Österreich

brauchen die

Hilfe

ihrer Eltern

beim Lernen

SCHULE

Kinder von Eltern mit

höchstens Pflichtschulab-

schluss

Mir fällt es schwer, beim Lernen zu helfen.

226.000

SchülerInnen

bekommen

private Nachhilfe

Kinder von Eltern mit FH-

oder Uni-Abschluss

Eltern mit

höchstens

Pflichtschul-

abschluss

Eltern mit

Hochschul-

abschluss

Bildungschancen werden

vererbt: Wenn die Eltern

höchstens einen Pflicht-

schulabschluss erreicht

haben, haben auch deren

Kinder weniger Chancen

auf eine Matura

oder ein

Hochschul-

studium.

710 Euro

pro Kind im Jahr

Ich bin durch das Lernen mit den Kindern zeitlich ziemlich oder

etwas unter Druck.

Ich habe Stress durch das Lernen mit den Kindern.

Es gibt Ärger und Konflikte wegen des Lernens.

Volksschulen

mit wenig

Förderbedarf

hoher Förderbedarf

Die Lösung: Schulfinanzierung

nach Chancenindex

Chancenindex

Volksschule

pro Gemeinde-

bezirk nach

Wohn-

bevölkerung

Pflichtschule

Lehre/mittlere Schule

Matura

Universität

Schulen brauchen zusätzlich zur üblichen Schulförde-

rung eine gezielte Unterstützung nach einem

Chancenindex, der den maximalen Schulabschluss der

Eltern berücksichtigt. So werden Kinder, deren Eltern

einen geringeren Bildungsabschluss haben, stärker

gefördert. Für Wien fordert die AK deshalb deutlich

mehr Lehrerinnen und Lehrer insbesondere in den

Volksschulen und Neuen Mittelschulen: Von derzeit

rund 8.000 auf rund 10.700 Lehrerinnen und Lehrer.

Noch Fragen?

wien.arbeiterkammer.at

AK FÜR SIE 12/2017 – 01/2018

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2.700 LehrerInnen mehr für Wien!

Gleiche Chancen für alle Kinder, das fängt in der Schule an. Dafür aber müssen die Schulen

entsprechend ihrer Aufgaben besser ausgestattet werden, sagt die AK.

Grafik: www.studioback.at, Redaktion: Ute Bösinger

Quellen: StatistikAustria, AK Nachhilfestudie, AK Berechnungen