Table of Contents Table of Contents
Previous Page  6 / 32 Next Page
Information
Show Menu
Previous Page 6 / 32 Next Page
Page Background

6

AK FÜR SIE 12/2017 – 01/2018

Noch Fragen?

wien.arbeiterkammer.at

Diskussion

Das schreiben die Fans über die Arbeiterkammer

Diskutieren Sie mit:

facebook.com/Arbeiterkammer

Jacquline

War schon öfter hilfesuchend bei euch, immer rasche

Antworten oder Hilfe bekommen ... Weiter so.

Helmut

Wer die AK anrührt, fängt sich massiven Ärger an!

Franz

Ohne P ichtmitgliedschaft hätte die AK leider nur sehr wenig

Kraft – darum gehört Sie auf KEINEN FALL abgeschafft – nur GE-

MEINSAM sind WIR stark.

Christina

Die Arbeiterkammer muss erhalten bleiben! Nur gemein-

sam sind wir stark. Gut zu wissen, dass die Mehrheit in Österreich so

denkt In meiner Familie braucht jemand gerade die Unterstützung

der AK, ohne diese wären wir chancenlos. DANKE

Robert

Man sieht die schlimmen Zustände schon heute in

Deutschland: Werkverträge, Null-Stunden-Verträge, sprich Arbeit

auf Abruf. Unmenschlich, unfair auf Kosten der Arbeiter. Darum ist

die AK in der jetzigen Form wichtiger denn je.

Richard

Immer kommen die Leute mit der bösen Zwangmitglied-

schaft. Bin aber auch in der Zwangmitgliedschaft beim Staat, bei

den Krankenkassen usw. Finde ich es super, da ich so gut wie nie

krank bin – Nein, ABER mit meinem Geld wird vielleicht einem

schwer kranken Kind geholfen. Man nennt sowas Solidarität!!!

Harald

Das ist meine AK ! Bin stolz auf euch

!

Gleich dahinter finden drei Viertel (76 Pro-

zent), die Sozialpartnerschaft spiele eine

sehr große oder große Rolle für Lohnerhö-

hungen über Kollektivverträge.

Die gesetzliche Mitgliedschaft in den

Kammern ist der entscheidende Grund,

warum in Österreich Kollektivverträge je-

weils für eine ganze Branche abgeschlos-

sen werden können. Ohne gesetzliche

Mitgliedschaft müssten sich einzelne Fir-

men nicht daran halten.

Bei den Kollektivverträgen geht es um

viel. In ihnen sind auch das Recht auf Ur-

laubs- und Weihnachtsgeld oder kürzere

Arbeitszeiten geregelt.

3

Volle Leistung

bringt viel

Die AK erbringt jede Menge Leistung für

ihre Mitglieder – in 90 Beratungszentren in

ganz Österreich. Sie berät Arbeitneh-

merInnen, wenn ihnen im Betrieb Rechte

vorenthalten werden – im Fall der Fälle

geht sie mit ihnen vor Gericht. Außerdem

berät sie etwa im Konsumentenschutz und

im Steuerrecht. Ein großer Brocken ist die

Vertretung bei Insolvenz: Geht eine Firma

pleite, holt die AK den ArbeitnehmerInnen

den offenen Lohn heraus.

Links: Betriebsversammlung

mit AK BeraterInnen nach der

Zielpunkt-Insolvenz. Rechts:

AK Präsident Rudi Kaske,

AK ExpertInnen Gabriel Zgubic

und Walter Rosifka im Einsatz

für günstiges Wohnen. Voller

AK Beitrag bringt volle Rechte

Alles in allem holten die Arbeiterkam-

mern 2016 bundesweit 532 Millionen Euro

direkt für die Mitglieder zurück – mehr als

die 432,6 Millionen Euro AK Beitrag, den

sie zahlten. Dazu kommen Beratung und

weitere Leistungen – und die Vertretung der

Mitglieder gegenüber Wirtschaft und Regie-

rung. Gemeinsam mit dem ÖGB setzte die

AK die Steuersenkung 2016 durch, tritt ak-

tuell für die Begrenzung der Mieten ein. Wo-

bei die Mitglieder im Schnitt netto nur 6,91

Euro Beitrag im Monat zahlen.

Für Kaske spricht alles klar gegen die

Kürzung der Geldmittel der AK aus den

Beiträgen: „Weniger Beitrag heißt weniger

Rechte.“

PETER MITTERHUBER

Foto:Thomas Lehmann

Foto: Christian Fischer