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Neue Technik erleichtert vieles, sie nimmt

vielen Menschen aber auch Arbeit weg.

Man muss sich ständig weiterentwickeln

und lernwillig sein.

Eva Kimmel,

Sacharbeiterin

Technik macht vieles einfacher. Wenn

man jung ist, sind die Veränderungen auf

dem Sektor überschaubar, für die Älteren

ist es manchmal aber schon kompliziert.

Florian Praschak,

Verkäufer

Die Antworten imNetz:

Ich freue mich über jedes neue technische „Spielzeug“. Ohne den Wandel wäre jeder

Job nach ein paar Jahren nur fad.

technikfreak

/ So angenehm ein Smartphone oder ein ständiger Internetzugang

in die Arbeit auch ist und so sehr sie die Rahmenbedingungen auch für mich als Angestellte verbessern, so groß sind

auch die Gefahren der Ausbeutung. Immer erreichbar zu sein laugt mich aus und erfordert ein sehr hohes Maß an

Selbstdisziplin, die Synchronisation der Geräte nach Arbeitsende abzudrehen ...

Hido

Noch Fragen?

wien.arbeiterkammer.at

AK FÜR SIE 06/2018

31

briefe

um

frage

H E FT 5/2018

Lohnschere schließen

Ja, da warten wir Frauen schon sehr lange drauf:

Die Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen

bleiben scheinbar ewig. Ein Schlüssel ist ein gutes

und verlässliches Kinderbetreuungsangebot, das uns

Eltern erlaubt, Beruf und Familie zu verbinden. Aber

wenn gleichzeitig 12-Stunden-Tage von der Wirtschaft

gefordert werden, sehe ich schwarz für Fortschritte

bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Ich habe

übrigens einen sehr engagierten Vater gehabt. Er hat

immer bedauert, dass er, weil er die Familie ernähren

musste, viel zu wenig mit uns Kindern unternehmen

konnte.

Gerda Hoffmann, E-Mail

H E FT 05/2018

Teure USA-Einreise

Skandalös, dass Betrüger und Geldschneider sogar

mit offiziellen Reisegenehmigungen die Leute um ihr

Geld bringen dürfen. Wenn sich Länder wie die USA

oder Kanada dagegen nicht wehren, untergräbt auch

so etwas das Vertrauen in die Rechtsstaatlichkeit.

Markus Merk, E-Mail

H E FT 05/2018

Mehr Öffis,

weniger Stau

Klar brauchen wir mehr Öffis, damit Wien nicht im

Stau erstickt. Viel besser wäre aber eine Wirtschafts-

politik, die es schafft, Arbeitsplätze dort anzusiedeln,

wo die Menschen wohnen. Dann gäbe es weniger

Verkehr, und die PendlerInnen würden weniger Le-

benszeit auf dem Weg zur Arbeit verschwenden.

Otto Raster, E-Mail

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Bitte haben Sie Verständnis, wenn wir

lange Briefe nur gekürzt abdrucken. Wir

kennzeichnen Kürzungen mit [...].

Briefe an

akfuersie

@ akwien.at

Posten Sie fürs nächste Heft:

Das Wichtigste im Urlaub ist für mich ...

Ihre Antwort unter

wien.arbeiterkammer.at/umfrage

Neue Technik: Wie

schaffen Sie das?

Fast alle spüren im Job den rasanten technischen Wandel.

Kommen Sie damit klar?

Ich bin fast schon computersüchtig und

gehe immer mit der Zeit. Dennoch könnte

ich oft gern auf die IT-Technik verzichten.

Sie raubt Lebensqualität.

Gerhard Schlager,

Jugend-, Erwachsenenbildner

Ich finde mich zurecht. Neue Geräte

probiere ich sofort aus. Kenne ich mich

nicht aus, frage ich Kollegen oder schaue

im Internet nach.

Andrea Scheidegger,

Systemgastronomie

wien.arbeiterkamm

er.at

MitgliederzeitschriftderAKWien /

Mai 2018

RENATE ANDERL

lädt Sie zum

TAG DES DIALOGS

ein– alle Infos im Heft

Die neue

AK Präsidentin Renate Anderl

„Arbeit, Wohnen,

Chancen“

Fotos: Erwin Schuh