Table of Contents Table of Contents
Previous Page  7 / 32 Next Page
Information
Show Menu
Previous Page 7 / 32 Next Page
Page Background

Machen Sie mit unter

www.wie-soll-arbeit.at

AK FÜR SIE 05/2018

7

„Einer allein scha–t nichts.“ Er ho–t, dass

„so viele Leute wie möglich“ mitmachen.

D

er Dialog läuft auch im

Internet unter

www.wie-soll-arbeit.at:

„Es wäre gut, wenn Sie alle älteren

Menschen bei der Jobsuche unterstützen

können“, so eine Teilnehmerin. „Man sollte

auch mehr auf die Lehrlinge schauen“,

meint eine andere. Und ein dritter schreibt:

„Ich würde mir mehr Kontrollen vom

Arbeitsinspektorat wünschen. Wir ‚dürfen‘

wirklich viele Stunden gratis arbeiten.“

O

ˆene Türen gibt es am

Samstag, 26. Mai, in der

Arbeiterkammer

in der Prinz-

Eugen-Straße im vierten Bezirk. Da lädt

AK Präsidentin Renate Anderl alle Wiener

AK Mitglieder zum Tag des Dialogs ein. Hier

können Sie dann diskutieren, was Ihnen in

der Arbeitswelt wichtig ist.

Samstag, 26. Mai, 11–17 Uhr

AK Wien

”

Prinz-Eugen-Straße 20–22 ”

1040 Wien

Programm:

Mitmach-Stationen zum

Thema Arbeit

”

Diskussionen

”

Musik- und

Kinderprogramm

Mehr Rechte

erreicht

Fünf Jahre war Rudi Kaske AK

Präsident. Er konnte viel für die

ArbeitnehmerInnen durchsetzen.

Z

um Abschied hatte er ein besonde-

res Geschenk für seine Nachfolge-

rin Renate Anderl. Der bisherige AK

Präsident Rudi Kaske schenkte der

neuen AK Präsidentin rote Boxhandschu-

he mit der Aufschrift AK. Er selbst hatte sie

von seiner Vor-Vorgängerin Lore Hostasch

bekommen. Als Symbol für den Einsatz für

die ArbeitnehmerInnen. Den hat auch er

fünf Jahre lang geleistet.

Ein wichtiger Erfolg von Gewerkschaf-

ten und AK ist die Lohnsteuersenkung

2016. Sie brachte den ArbeitnehmerInnen

mehr Netto vom Brutto, und sie war ein

wesentlicher Beitrag, um die Wirtschaft in

Österreich früher als erwartet wieder in

Gang zu bringen. In Kaskes Zeit als AK

Präsident fallen auch viele Initiativen für

bessere Bildungschancen.

Mehr Geld, mehr Chancen

Die AK entwickelte etwa ein neues Modell

der Schulfinanzierung, den Chancenindex.

Er zeigt, welche Schulen aufgrund der fami-

liären Herkunft der Kinder mehr Mittel zur

Förderung brauchen. Die AK setzt sich für

dieses Modell ein. Und damit die Arbeitneh-

merInnen beim aktuellen Wandel in der Ar-

beitswelt mithalten können, entwickelte die

AK das Modell des Qualifizierungsgelds.

Gemeinsam mit der Gewerkschaft und

den Wirtschaftsvertretern erreichte die AK

unter Kaske die Ausbildungspflicht, die

Bildungsteilzeit und die Wiedereinstiegs-

teilzeit nach langem Krankenstand. Die

Sozialpartner vereinbarten 1.500 Euro

Mindestlohn.

n

P.M.

Übergabe: Rote Boxhandschuhe vom

bisherigen AK Präsidenten Rudi Kaske für

Nachfolgerin Renate Anderl

Mit Samba-TrommlerInnen auf der Straße:

Sammelaktion für den Mitgliederdialog „Wie

soll Arbeit?“

Drucker Marco

Prohaska (Mitte)

findet gut, dass

etwas gemeinsam

getan wird: „Einer

allein schaˆt nichts“

TAG DES DIALOGS

Fotos: Erwin Schuh